Zanzibar Forodhani Garden wieder eröffnet

Forodhani Garden nach der Neugestaltung

Forodhani Garden nach der Neugestaltung

Nach über 18 Monaten Umbauarbeiten wurde am 30. Juli der Forodhani Garden in Stone Town wieder eröffnet. Der Forodhani Garden vor dem Old Fort und dem House of Wonders liegt direkt am Meer und war ein beliebter abendlicher Treffpunkt für die Bewohner von Stone Town und Touristen gleichermaßen. Beliebt werden die Essenstände sein, die hier jeden Abend zwischen ca. 18 und 22 Uhr vorallem Fisch und Meeresfrüchte anbieten. 

Das Areal war in den letzten Jahren ziemlich heruntergekommen und wurde nun für 2.2 Mio. Dollar neugestaltet. Bezahlt wurde das ganze vom Aga Khan Trust for Culture. Seine Hoheit, der Aga Khan war bei der Eröffnung letzte Woche sogar selbst vor Ort. Er ist das Oberhaupt (Imam) der islamischen religiösen Gemeinschaft der nizaritischen Ismailiten. Stone Town ist nun um eine tolle Attraktion reicher.

Mehr Fotos auf Flickr

Und hier ein Artikel über den wiedereröffneten Park.

Add comment 11. August 2009

Praktikant startet nachhaltiges Eierprojekt

chickenproject

Von dem Kilimanjaro-Bergsteiger Josef B. aus Deutschland erhielt unser Praktikant Sebastian aus Bayern eine Geldspende – den Rest steuerte die ZARA Charity bei – und Sebastian entschloss sich als nachhaltige einkommenserzeugende Maßnahme für das Kinderheim „Kilimanjaro Orphanage“ 25 Legehennen zu kaufen sowie einen Stall zu bauen. Jede Henne legt nun ein Ei pro Tag, die täglich vom nahegelegenen Springlands Hotel gekauft werden. Der Stall hat Platz für bis zu 75 Hennen, die nun von den Einnahmen des Eierverkaufs zusätzlich in den nächsten Wochen erworben werden.

Wir danken Sebastian für diese gute Idee und deren Umsetzung!

Add comment 10. Juli 2009

Zahnhygienikerin besucht Kinder in Moshi

marcia_harris

In dieser Woche besuchte uns in Moshi/Kilimanjaro aus den USA die Zahnhygiene-Fachfrau Marcia Harris.

World Unite! organisierte für Marcia eine Tour durch mehrere Einrichtungen, damit möglichst viele Kinder etwas über Zahnpflege lernen konnten. Darunter waren Straßenkinder, Waisenkinder sowie Kinder aus ärmlichen Familienverhältnissen. 

Verschiedene Zahnärzte aus Marcias Heimat Franklin/Tennessee hatten gespendet, sodaß Marcia Zahnbürsten, Zahncreme und Zahnseide für 300 Kinder mitbringen konnte. Auch kaufte sie vor Ort Moskitonetze und Spielsachen für die Kids.

Wir danken Marcia für ihren Einsatz und möchten jeden, der auf ähnliche Weise in den Ländern, in denen wir vor Ort tätig sind (Tansania, Marokko und Nicaragua) helfen möchte dazu ermutigen! Solche Kurzzeit-Aktionen von professionellen Helfern organisieren wir gerne und natürlich vollkommen unentgeltlich.

Add comment 10. Juli 2009

Volunteering und Praktika in Marokko

medina von tanger

Ab sofort bieten wir Freiwilligentätigkeiten und Praktika in Marokko an. Schwerpunkt zu Beginn wird die Küstenstadt Tanger sein, im Norden des Landes direkt an der Meerenge von Gibraltar. Mittelmeer und Atlantik liegen hier nur wenige Kilometer voneinander entfernt und auf der anderen Seite des Meeres sieht man die Berge von Südspanien.

Das besondere an Morokko ist die Kombination aus arabisch Exotik und die Nähe bzw. der Einfluß Europas. Während man sich in der Altstadt Tangers mitten im Orient wägt, fühlt man sich in den neueren Vierteln gleich daneben eher wie in Spanien oder Frankreich und hat hier alle Bequemlichkeiten des europäischen Lebens. Auch in der Gesellschaft spiegelt sich diese Kombination wider.

In Tanger bieten wir momentan Freiwilligentätigkeiten und Praktika in folgenden Bereichen an:

* Kinderbetreuung in einem Heim für ausgesetzte Kinder von 0 bis 11 Jahren, die dort vorübergehend wohnen bis sie adoptiert werden

* Mitarbeit in einem Pilotprojekt zur Betreuung von Drogenkonsumenten (Gute Französischkenntnisse erforderlich)

* Mitarbeit in einer Station, die anonyme und kostenlose Aidstests und Aidsberatung durchführt (Französischkenntnisse erforderlich)

Wir werden unser Angebot in Marokko kontinuierlich erweitern und in Kürze auch Tätigkeiten in Nicaragua anbieten.

Add comment 25. Juni 2009

World Unite! hat die schönsten Teilnehmer:-)

Unsere Teilnehmerin Anousha aus Köln, die auf Sansibar eigentlich ein Praktikum im Bereich Mangrovenschutz durchführte, staunte nicht schlecht, als sie auf der Straße in Stone Town Zanzibar von einem japanischen Modedesigner angesprochen wurde, ob sie nicht für seinen neuen Katalog posieren wollte. Zusammen mit einem amerikanischen Fotografen und einem Team bestehend aus Stylistin, zwei Beleuchtungsassistenten und drei professionellen Models aus Amerika und Japan war der Designer auf der Insel, um seine neueste Kollektion „Earth Style“ ins rechte Licht zu rücken.

Einige der Aufnahmen, die in der historischen Altstadt von Zanzibar Town sowie an paradiesischen Stränden gemacht wurden sind hier online zu sehen: http://kapital.jp/collection/the-earth-style/.

Und das beste: Anousha ist nun ein offizielles Gesicht der Modefirma und gerade in Island, wo Fotos für die bevorstehende Winterkollektion gemacht werden!

Bei einem Praktikum mit World Unite! kann Euch also viel Unerwartetes erfahren…

Add comment 17. Mai 2009

„40 Jahre ohne meinen Sohn… das ist schwer!“

Achtung: rührselige Story! World Unite! ermöglicht nach 40 Jahren Kontakt zwischen Vater aus Tansania und Sohn aus Deutschland

othman_and_hajj

40 Jahre lang suchte ein Deutscher seinen Vater – unser Mitarbeiter Hajj (rechts) fand ihn auf der grünen Insel Pemba im Indischen Ozean. An der Wand das alte Schwarzweißfoto, das zum Erfolg führte.

Im letzten Jahr kontaktierte uns eine Dame aus Deutschland mit einer ungewöhnlichen Anfrage. Beim Surfen im Internet fand sie unsere Website und las, dass wir Tätigkeiten auf der zu Tansania gehörenden Insel Pemba vermitteln. Sie wusste, dass der Vater ihres Halbbruders von dieser Insel stammte und in den 60-er Jahren in der damaligen DDR eine Landwirtschaftsschule besuchte. Tansania war damals ein „sozialistischer Bruderstaat“ der DDR und es fand ein reger Austausch junger Leute zwischen den beiden Staaten statt. Vom Vater ihres Halbbruders wusste sie nur den Namen „Othman“, sie hatte eine Postfachadresse aus den 60-er-Jahren vom Postamt in Chake Chake Town, dem einzigen Postamt der Insel, sie wusste, wann Othman in der Landwirtschaftsschule in der DDR war und sie hatte ein altes Schwarzweißfoto. Sie bat uns um Hilfe, „Otto“, wie sie ihn nannte, zu finden und damit ihren Bruder überraschen zu können. Nicht so leicht, mit so wenig Informationen – immerhin hat Pemba dreihundertausend Einwohner.

Dennoch schickten wir unseren örtlichen Betreuer auf Pemba, Hajj, auf den Weg, Othman zu finden. Hajj erste Idee war, das alte Foto auszudrucken und an verschiedenen Dörfern der Inseln mit einer Suchmeldung auszuhängen. Auch fragte er Menschen auf den Straßen in Pemba, die ein ähnliches Alter wie „Otto“ hatten, ob sie den Gesuchten vielleicht kannten. Dabei meinte ein älterer Mann, Othman zu kennen, aber er war sich ziemlich sicher, dass der Gesuchte vor mehr als zehn Jahren verstorben sei. Da auch von den Suchpostern keinerlei Rückmeldung kam war sich Hajj schon fast sicher, dass der ältere Mann Recht hatte. Auch die Suche über das Postfach verlief erfolglos, da auf Pemba keinerlei Postfach-Aufzeichnungen aus jener Zeit existierten.

Da das Radio das beliebteste Medium auf Pemba ist besuchte Hajj im Dezember 2008 die regionale Sendeanstalt und bat die Moderatoren eines beliebten Programms, die wenigen vorhandenen Informationen für die Suche nach „Othman“ vorzulesen – zusammen mit Hajj’s Mobiltelefonnummer. Dies geschah Ende des Jahres und Hajj lies sein Mobiltelefon Tag und Nacht eingeschaltet, um keinen Anruf zu verpassen. Doch keiner rief ihn wegen des Suchbeitrags im Radio an.

Da Othman eine Landwirtschaftschule besuchte hielt es Hajj für möglich, dass er vielleicht bei der Inselverwaltung des Landwirtschaftsministeriums bekannt sei. Und das war der richtige Ansatz! Beim Besuch Hajjs im Amt saß dort zufällig gerade ein ehemaliger Mitarbeiter herum, der eigentlich schon in Rente war. Er erkannte das Gesicht auf dem alten Schwarzweiß-Foto und war sich ziemlich sicher, dass der Gesuchte zusammen mit seinem eigenen Bruder in
den 60-er-Jahren in der DDR war. Er war sich auch ziemlich sicher, dass Othman noch lebte und zwar im Dorf Ole auf Pemba.

Also fuhr Hajj mit seinem Motorrad ins Dorf Ole, das etwa eine Stunde entfernt war. Im Dorf zeigte er das Foto Passanten auf der Straße, die ihm sagten, es handle sich um den Sohn von Othman! Dabei war auf dem Bild natürlich nicht der Sohn Othmans abgebildet, sondern Othman selbst, aber vor über 40 Jahren!

Hajj wurde zum Haus von Othman geführt und klopfte an die Türe. Othman öffnete und Hajj sagte ihm, dass er etwas Wichtiges mit ihm zu besprechen hätte. Er wurde eingelassen und die beiden setzten sich an den Wohnzimmertisch. Hajj begann das Gespräch damit, Othman zu fragen, ob dieser schonmal außerhalb Tansanias war und Othman berichtete gerne, dass er als junger Mann in Deutschland war und bei einer netten Gastfamilie lebte. Hajj fragte, ob er noch in Kontakt zu Leuten in Deutschland stünde, aber Othman berichtete, leider nicht, denn seine vorherige, inzwischen verstorbene Frau auf Pemba war eifersüchtig, dass Othman Briefe von einer Frau aus Deutschland erhielt und warf alle Briefe aus Deutschland weg, sobald sie diese im Postfach in Pemba fand. Auch das Fotoalbum aus Othmans Zeit in Deutschland hatte sie weggeworfen.

Da nannte Hajj den Namen der Familie und der vorher gut gelaunte Othman war sichtlich geschockt und sah Hajj fragend an. Hajj setzte nach und fragte Othman, ob er einen Sohn in Deutschland hätte. Plötzlich platzte Othmans aktuelle Frau ins Zimmer, die sich vorher die ganze Zeit hinter einem Vorhang versteckt hatte und zuhörte. Sie war extrem wütend und fauchte Othman an, ihr die ganze Geschichte zu erzählen und Othman verneinte, einen Sohn außerhalb Pembas zu haben. Die Situation war sehr spannungsgeladen und Othman bat Hajj, das Haus zu verlassen. Beim Gehen zeigte Hajj Othman noch das alte Schwarzweißfoto, dass er von ihm ausgedruckt dabei hatte und es war dasselbe Foto, dass gerahmt an der Wand des Zimmers hing, in dem sie sich unterhielten! Wie gelähmt stand Othman da.

Am nächsten Morgen kehrte Hajj zurück zu Othmans Haus. Othman und seine Frau schienen schon auf ihn gewartet zu haben. Beide waren  nun ruhig und freundlich. Othman hatte seiner aktuellen Frau alles erklärt und die beiden sagten, sie hätten darum gebetet, dass sie eines Tages Othmans deutschen Sohn treffen können. Auch Othmans 6 Kinder aus Pemba seien schon sehr gespannt auf ihren deutschen Bruder.

World Unite! gab den beiden Familien in Tansania und Deutschland die jeweiligen Telefonnummern weiter und sie stehen nun gemeinsam in Kontakt. Noch im Sommer 2009 wird der Sohn aus Deutschland nach Pemba fliegen und Hajj wird ihn natürlich nach Ole Village führen. Wir werden hier im Blog erzählen, wie es weitergeht.

Add comment 17. Mai 2009

Ngorongoro Halbmarathon am 18. April 2009

Die Minnesota International Health Volunteers (MIHV) rufen alle Sportinteressierten dazu auf, beim 2. Ngorongoro Run Halbmarathon (21km) teilzunehmen. Dieser findet am 18. April 2009 statt und führt über Karatu zum Ngoronogoro-Krater. Die Teilnahme ist gratis, aber Teilnehmer und Zuschauer werden um Spenden gebeten, die dem Kampf gegen Malaria zu Gute kommen.

Anmelden kann man sich  per Email bei Jolene Mullins, der Tansania-Direktorin von MIHV (mihvtanzania@gmail.com). Dazu muss man ihr Bescheid geben, welche Zeit man schätzt zu brauchen, um die Strecke zu bewältigen, da die Teilnehmer in drei Geschwindigkeitsgruppen starten.

Malaria beeinträchtigt zwischen 300 und 500 Millionen Menschen jedes Jahr, von denen 90% in Afrika leben. Eine Million Menschen sterben jährlich an Malaria und eine Erkrankung von schwangeren Frauen führt zudem zu Behinderungen bei Neugeborenen.

In diesem Download (ZIP) gibt es Dokumente, die über den Plan von MIHV berichten.

Add comment 2. März 2009

Medizinische Notfallevakuierung durch Flying Doctors

Wer während des Aufenthalts in Tansania in entlegene Gebiete reisen will und auf Nummer sicher gehen will, dass ein medizinischer Notfallservice zur Verfügung steht, kann die Mitgliedschaft bei der AMREF Flying Doctors Society of Africa in Erwägung ziehen.

AMREF hat ihren Sitz in Nairobi/Kenia und die einjährige Mitgliedschaft kostet zur Zeit abhängig von der Entfernung zu Nairobi entweder 20 USD pro Person (bis zu 500 km Entfernung von Nairobi – beinhaltet Moshi und die Kilimanjaro-Region) oder 50 USD pro Person (bis zu 1000 km Entfernung von Nairobi – beinhaltet Sansibar, Dar-es-Salaam und Bagamoyo). Daneben gibt es eine Kurzzeitmitgliedschaft für 14 Tage oder 2 Monate.

Mitglieder erhalten eine kostenfreie Notfallevakuierung pro Jahr bei ernsthafter medizinischer Notwendigkeit sowie 24 Stunden Zugang zum Flying Doctor’s Notfall-Telefon für medizinische Aufkünfte.

Die kompletten Unterlagen zu den Konditionen und Mitgliedschaftsantrag sowie die Karte, welche Gebiete vom Flugservice abgedeckt sind kannst Du hier herunterladen.

Add comment 8. Februar 2009

Ursula Dollinger verstärkt unser Betreuer-Team in Tansania

Ab sofort verstärkt Ursula „Sula“ Dollinger unser Team in Tansania. Sie wird sowohl im Bereich Kommunikation vor Deiner Anreise tätig sein als auch Deine Betreuung auf Sansibar übernehmen. Auch für die Teilnehmer in Moshi, Dar-es-Salaam und Bagamoyo wird sie für alle Belange telefonisch erreichbar sein. Damit können wir unseren Service in Tansania nochmal deutlich verbessern.

Ursula hat ein FH-Diplom in Sozialpädagogik und lebt seit 7 Jahren auf Sansibar. Das Kernteam von World Unite! in Tansania besteht somit aus Ursula (Betreuung Sansibar, Koordination Tansania, Kommunikation), Chris (Programm-Weiterentwicklung, Marketing, Kommunikation), Salim (Behördenkram für Eure Aufenthaltsgenehmigungen), Arnold (Betreuung in Dar-es-Salaam/Bagamoyo), Rhoda (Betreuung in Moshi) und Gabriel (NGO-Betreuung Moshi). Fotos der ganzen Leute gibt es hier.

Add comment 11. Januar 2009

Msamaria Centre Jahresbericht 2008

2007 vermittelten wir die „historischen“ ersten Freiwillige ans Msamaria Centre in Moshi. Seitdem haben wir eine enge Partnerschaft mit Msamaria. In besonderem Maße die von uns vermittelten Freiwilligen als auch wir selbst (natürlich neben anderen Förderern) haben seitdem das Zentrum sowohl durch Rat und Tat als auch finanziell unterstützt. Die Erfolgsgeschichte von Msamaria kann in dem Report nachgelesen werden.

Natürlich ist bei weitem noch nicht alles perfekt und unsere Freiwilligen und wir werden weiter mit Msamaria (und anderen Einrichtungen für Straßen- und Waisenkinder) eng zusammenarbeiten.

Add comment 10. Januar 2009

Previous Posts


Categories

  • Blogroll

  • Feeds