Familien stellen sich vor: Very nice!

Hallo, ich bin Mama Verynice. Das ist mein wirklicher Name! Als ich geboren wurde war Tansania englische Kolonie und man gab den Kindern solche Namen. Das war damals modern! Ich bin jetzt 57 Jahre alt und habe 4 Kinder und 3 Enkel. Ich wohne mit meinem Mann Fred und mit einem 8-jährigen Enkel sowie zwei Hausmädchen in Moshi/Kilimanjaro. Wir vermieten Zimmer an ausländische Freiwillige. 

Mein Mann ist Bezirksverwalter und ich engagiere mich bei der gemeinnützigen Organisation KIWAKUKKI (Women against Aids).

Von unserem Haus kann man bequem zu Fuß zum Yesu Anaweza Centre und zur Kilimanjaro Children’s Foundation gehen. Die Freiwilligen können sich hier frei bewegen. Sie können zusammen mit uns essen oder zu anderen Zeiten; wir kochen für sie und waschen die Wäsche.

Add comment 16. Juli 2008

Yasmins Familie stellt sich vor

Hallo, ich bin Yasmin (vorne rechts mit Kopftuch). In unsere Familie nehmen wir Volunteers von World Unite! auf. Wir wohnen in Moshi/Kilimanjaro im Stadtteil “Rau”, nicht weit entfernt vom Msamaria Centre für Straßenkinder. Mein Mann ist Autohändler und importiert Geländefahrzeuge aus Dubai nach Tansania. Auf unserem umzäunten Grundstück gibt es zwei Häuser, in dem anderen Haus wohnt mein Bruder Mohammed mit seiner Frau Nahida (blaues T-Shirt), sie haben ein zweijähriges Kleinkind. Meine Kinder sind Sabrina (19 Jahre) und Fahad (21 Jahre) (auf dem Foto hinten rechts). Sie werden im August für 4 Jahre zum Studieren nach Malaysia gehen. Darum freue ich mich um so mehr auf Freiwillige (wir wollen nur Mädchen in unserem Haus) und ich werde sie behandeln wie meine eigenen Kinder!! Mit unseren bisherigen Volunteers aus Deutschland haben wir sehr viel Spaß. Wir haben schon Ausflüge in der Gegend gemacht wie zu den Marangu-Wasserfällen und wir fuhren auch ein Wochenende in die Hauptstadt Dar.

Add comment 2. Juli 2008

Mobil ins Internet in Tansania

Zwar ist die Stromversorgung in Tansania nicht überall wirklich verlässlich und es mangelnd auch an anderen Versorgungsgrundlagen, aber Freiwillige/Praktikanten, die nicht auf den täglichen Kontakt zur Außenwelt verzichten können werden sich darüber freuen, dass man sich in Tansania nahezu flächendeckend über das Mobilfunknetzwerk ins Internet einwählen kann!

Dazu braucht man ein GPRS-fähiges Mobiltelefon oder einen Laptop mit GPRS-Karte. Die Geschwindigkeit ist nicht berauschend, aber ausreichend zum Emails empfangen und versenden sowie Standard-Webseite zu lesen.  Abgerechnet wird nach Datenvolumen. Die beiden Anbieter sind Celtel und Vodacom. Hier gibt’s mehr darüber:

http://www.tz.celtel.com/en/phone-services/internet-access/index.html
http://www.vodacom.co.tz/docs/docredir.asp?docid=3435

Internetcafés gibt’s übrigens auch in fast jeder Kleinstadt.

Add comment 12. Juni 2008

Website für Msamaria Centre

Das Msamaria Centre für Waisen- und Straßenkinder in Moshi hat jetzt eine eigene Website. Darauf werden detailliert die Projekte dargestellt, bei denen Freiwillige und Praktikanten mitwirken können: http://www.kilimanjaro-streetchildren.com/.

Add comment 8. Juni 2008

Kinderfotos einer Prinzessin

Salme jung mit Eimerhelm Salme als Teenager

Wir wollen Euch diese kuriosen Photos nicht vorenthalten, die wir vom Stadtarchiv von Sansibar gekauft haben. Sie zeigen die junge Prinzessin Salme von Oman und Sansibar wohl so zwischen 1850 und 1860 in recht außergewöhlichen Outfits. Leider konnte uns der Mitarbeiter des Archivs nicht viel über die merkwürdige Kleidung sagen. Vielleicht kann das bald Kristin aus Leipzig machen, Studentin für Afrikanistik und Arabistik und unsere erste Praktikantin im Stadtarchiv von Sansibar. Sie wird dort in den nächsten Monaten an der Dokumentation von Exponaten und der Neugestaltung von Ausstellungsbereichen in den beiden historischen Museen von Sansibar mitarbeiten. Ein kleines bischen wie Indiana Jones.

In Kürze stellen wir die Tätigkeit beim Stadtarchiv auf unserer Website vor, sollten wir Euer Interesse bereits geweckt haben könnt Ihr Euch schon diesbezüglich melden.

Kristin wandte sich einfach an uns, mit der Frage, ob wir so eine Tätigkeit anbieten können. Viele Angebote auf unserer Website sind übrigens genau auf diese Weise auf Anfrage von Interessierten hin entstanden. Wenn ihr also nach einer Tätigkeit sucht, die (noch) nicht von uns in der von Euch gewünschten Form aufgeführt ist - bitte schreibt uns!

Prinzessin Salme ist übrigens auf Sansibar eine schillernde historische Figur. Wegen Schwangerschaft heiratete sie den deutschen Händler Heinrich Ruete und zog mit ihm nach Hamburg. Von nun an hieß sie Emily Ruete. Unglücklicherweise wurde Heinrich kurz darauf von einer Straßenbahn überfahren und Salme bzw. Emily musste in Deutschland Geld verdienen. Sie schrieb das Buch “Memoiren einer arabischen Prinzessin”, das in Deutschland ein richtiger Bestseller wurde und erstmals der westlichen Welt Einblicke in das Leben in einem arabischen Sultanspalast gab.  Mehr über Salme auf Wikipedia

Und wer sich viele alte Fotos von Sansibar anschauen will, dem empfehlen wir diese Website.

Add comment 4. Juni 2008

Safari in Tansania

Oft werden wir gefragt, ob es möglich ist, nach dem Praktikum oder der Freiwilligentätigkeit in Tansania noch zu reisen, um z.B. eine Safari in der Serengeti zu machen. Selbstverständlich ist das möglich! Da wir ja im Hauptgeschäft als Reiseveranstalter tätig sind können wir Dich gerne beraten und Dir auch günstige Programmteilnehmer-Konditionen geben. Wir können auch den Kontakt zu weiteren World Unite! Programmteilnehmern herstellen, die sich zur selben Zeit im Land aufhalten, damit ihr eventuell zusammen reisen könnt. Wenn ihr die tansanische Arbeitserlaubnis habt, bekommt ihr übrigens für Inlands- Flug- und Schiffstickets ermäßigte Tarife für Residents; ebenso für viele Veranstaltungen.

Und Tansania zu erkunden lohnt sich wirklich, denn einige von Afrikas Top-Sehenswürdigkeiten sind in Tansania: der Kilimanjaro, der höchste freistehende Berg der Erde, die Serengeti, durch die jedes Jahr 2 Millionen Gnus und Zebras wandern, verfolgt von hungrigen Raubtieren, das “Naturweltwunder” Ngorongoro-Krater und Sansibar, die tropische Gewürzinsel im Indischen Ozean.  Mehr als ein Viertel des gesamten Landes sind Nationalparks und geschützte Gebiete. Und wer mehr Zeit mitbringt kann auch eine Bootssafari auf dem mächtigen Rufiji River machen und dabei Krododile, Flusspferde, Affen und viele Vogelarten beobachten oder auf den bizarren Oldoinyo Lengai steigen, den einzigen aktiven Vulkan auf der Erde mit flüssiger schwarzer Lava, auf dem der Gott der Massai lebt und neben dem gleich der surreale Natronsee liegt, dessen Wasser durch Millionen Mikroorganismen rot gefärbt ist. Tausende Flamingos essen die roten Mikroorganismen und dadurch färbt sich ihr Gefieder erst rosa!

Hier ist etwas, das ihr auf einer Safari in Tansania dann möglicherweise selbst sehen könnt ;-)

Add comment 22. Mai 2008

Medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten

ZOP Hörtest-Raum in Chake Chake Pemba

Ärzte, Medizinstudierende sowie Freiwillige und Praktikanten aus dem pflegerischen Bereich, die über World Unite! in den nächsten Monaten nach Sansibar kommen, etwa in die Krankenhäuser Mnazi Mmoja und Al Rahma oder in die Kinderkrankenstation des SOS Kinderdorfs, können auch bei den interessanten Projekten von ZOP (Zanzibar Outreach Program) teilnehmen. Wir informieren Euch, wenn ZOP im Zeitraum Eures Einsatzes auf Sansibar eine fachlich zu Euch passende Aktivität durchführt.

ZOP ist eine gemeinnützige Organisation, die von Dr. Naufal, einem HNO-Spezialisten des Mnazi Mmoja Krankenhauses geleitet wird. Diese führt medizinische Screenings und Behandlungen in ländlichen Gebieten auf Sansibar und Pemba Island durch. Im April veranstaltete ZOP beispielsweise Hörtests in Dörfern wie Jambiani auf Sansibar und Chake Chake auf Pemba und behandelte Patienten mit Schwerhörigkeit. Auch alte Hörgeräte wurden repariert und Patienten zur Verfügung gestellt.  Sara, Schwesternhelferinnenauszubildende aus Langen war im April die erste Deutsche, die ZOP dabei auf die Insel Pemba begleitete. Das Foto zeigt den Hörtestraum, den ZOP durch Geld- und Sachspenden im Krankenhaus von Chake Chake einrichten konnte.

ZOP freut sich über jegliche Geld- und Sachspenden, die zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf Sansibar führen. Wenn Sie ZOP unterstützen wollen, kontaktieren Sie bitte Dr. Naufal direkt per email naufalkassim@yahoo.com. Sie können hier auch PDFs herunterladen, die die Arbeit von ZOP illustrieren, die wir regelmäßig aktualisieren werden: ZOP Mai Report, School Health Monitoring Project.

Add comment 22. Mai 2008

Julias Fotos auf StudiVZ - Famulatur auf Sansibar

Mnazi Mmoja Hospital Krankenhaus Sansibar Famulatur

Medizinstudentin Julia aus Biberach war zusammen mit ihrer Kommilitonin Caro mit World Unite! für 3 Monate auf Sansibar zur Famulatur im staatlichen Krankenhaus Mnazi Mmoja. Auf StudiVZ hat sie ein Album mit jede Menge Bilder davon. Ihr müsst bei StudiVZ registriert sein, um die Bilder sehen zu können.

http://www.studivz.net/PhotoAlbums/Album/34ccd5d04cfd926b

Add comment 13. Mai 2008

Abdallahs Familie stellt sich vor

Abdallas Familie in Wete, Pemba

Hallo, ich bin Abdallah aus Wete/Pemba (der mit dem braunen Dress). Auf dem Foto sieht man auch meine Familie! Wir nehmen gerne Freiwillige von World Unite! in unsere Familie auf. Wir freuen uns darauf, uns mit Euch zu unterhalten und darüber zu reden, was in der Welt los ist. In unserem Haus leben meine Frau und ich zusammen mit unserer kleinen Tochter und meinem Bruder Mohammed, seiner Frau und deren zwei Kids.

Meine Frau und ich betreiben einen Lebensmittelladen in Wete Town. In meiner Freizeit unterhalte ich  mich gerne mit Menschen auf der Straße in Wete und beschäftige mich auch mit Taubstummen. Dazu habe ich die Zeichensprache erlernt!

Wir freuen uns darauf, Freiwillige, die auf der grünen Insel Pemba tätig sind, bei uns aufzunehmen.

Add comment 13. Mai 2008

Als Kindergärtnerin in Sansibar

Lotta im Kindergarten von SOS

Lotta aus Hamburg war als Freiwillige im Kindergarten des SOS Kinderdorfs auf Sansibar. Auf ihrem Profil von StudiVZ gibt es sage und schreibe 145 Fotos aus ihrer Zeit in Sansibar und Tansania zu sehen. Um die Bilder sehen zu können, musst Du aber bei StudiVZ als User registriert sein. Danke Lotta für die vielen tollen Fotos!

http://www.studivz.net/PhotoAlbums/Album/c445790d741e2823

Lotta schickte uns auch ein Foto von ihrer Gastfamilie in Stone Town und schrieb dazu ein paar Erklärungen.

Familie in Stone Town Sansibar

“Auf dem Foto ist meine Familie zu sehen, die im Herzen von Stone Town ihr zu Hause hat. Ich habe mit ihnen zusammen in einem Haus gewohnt, hatte aber meine eigenes Zimmer mit Bad ein Stockwerk über ihrer Wohnung. Bei ihnen unten war ich aber jeder Zeit herzlich willkommen auf einen Tee oder gemütliches Beeinandersitzen… Während meiner Zeit dort wurde auf der Etage, auf der ich wohnte, ein zweites Zimmer mit eigenem Bad fertig gebaut, sodass man dort auch nun mit anderen Volunteers wohnen kann.

Auf dem Foto sitzt neben mir Ifraim, daneben Abdul, dann meine Gast-Oma, die aber nur zu Besuch war und eigentlich auf Pemba wohnt, neben ihr meine Gastmama Raya, die zu mir wirklich wie eine Mutter war und neben ihr steht ihre Cousine Selma. Vater Salum und zuckersüßes Baby Lukman sind leider nicht auf dem Foto (Baby Lukman ist das Baby auf meinem Arm auf dem Foto mit dem blauen Luftballon). Ich habe mich bei meiner Familie wirklich sehr wohl gefühlt, man hat sich um mich gekümmert, als ich krank war, mir Kisuaheli beigebracht, mich ganz in die Familie eingebunden und trotzdem wurde ich in meiner Freiheit oder Privatsphäre nie eingeschränkt. Außer irgendwelche Männer Nachts mit nach Hause zu nehmen war mir nichts verboten… ;o)”

1 comment 5. Mai 2008

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