Oft werden wir gefragt, ob es möglich ist, nach dem Praktikum oder der Freiwilligentätigkeit in Tansania noch zu reisen, um z.B. eine Safari in der Serengeti zu machen. Selbstverständlich ist das möglich! Da wir ja im Hauptgeschäft als Reiseveranstalter tätig sind können wir Dich gerne beraten und Dir auch günstige Programmteilnehmer-Konditionen geben. Wir können auch den Kontakt zu weiteren World Unite! Programmteilnehmern herstellen, die sich zur selben Zeit im Land aufhalten, damit ihr eventuell zusammen reisen könnt. Wenn ihr die tansanische Arbeitserlaubnis habt, bekommt ihr übrigens für Inlands- Flug- und Schiffstickets ermäßigte Tarife für Residents; ebenso für viele Veranstaltungen.
Und Tansania zu erkunden lohnt sich wirklich, denn einige von Afrikas Top-Sehenswürdigkeiten sind in Tansania: der Kilimanjaro, der höchste freistehende Berg der Erde, die Serengeti, durch die jedes Jahr 2 Millionen Gnus und Zebras wandern, verfolgt von hungrigen Raubtieren, das „Naturweltwunder“ Ngorongoro-Krater und Sansibar, die tropische Gewürzinsel im Indischen Ozean. Mehr als ein Viertel des gesamten Landes sind Nationalparks und geschützte Gebiete. Und wer mehr Zeit mitbringt kann auch eine Bootssafari auf dem mächtigen Rufiji River machen und dabei Krododile, Flusspferde, Affen und viele Vogelarten beobachten oder auf den bizarren Oldoinyo Lengai steigen, den einzigen aktiven Vulkan auf der Erde mit flüssiger schwarzer Lava, auf dem der Gott der Massai lebt und neben dem gleich der surreale Natronsee liegt, dessen Wasser durch Millionen Mikroorganismen rot gefärbt ist. Tausende Flamingos essen die roten Mikroorganismen und dadurch färbt sich ihr Gefieder erst rosa!
Hier ist etwas, das ihr auf einer Safari in Tansania dann möglicherweise selbst sehen könnt
Ärzte, Medizinstudierende sowie Freiwillige und Praktikanten aus dem pflegerischen Bereich, die über World Unite! in den nächsten Monaten nach Sansibar kommen, etwa in die Krankenhäuser Mnazi Mmoja und Al Rahma oder in die Kinderkrankenstation des SOS Kinderdorfs, können auch bei den interessanten Projekten von ZOP (Zanzibar Outreach Program) teilnehmen. Wir informieren Euch, wenn ZOP im Zeitraum Eures Einsatzes auf Sansibar eine fachlich zu Euch passende Aktivität durchführt.
ZOP ist eine gemeinnützige Organisation, die von Dr. Naufal, einem HNO-Spezialisten des Mnazi Mmoja Krankenhauses geleitet wird. Diese führt medizinische Screenings und Behandlungen in ländlichen Gebieten auf Sansibar und Pemba Island durch. Im April veranstaltete ZOP beispielsweise Hörtests in Dörfern wie Jambiani auf Sansibar und Chake Chake auf Pemba und behandelte Patienten mit Schwerhörigkeit. Auch alte Hörgeräte wurden repariert und Patienten zur Verfügung gestellt. Sara, Schwesternhelferinnenauszubildende aus Langen war im April die erste Deutsche, die ZOP dabei auf die Insel Pemba begleitete. Das Foto zeigt den Hörtestraum, den ZOP durch Geld- und Sachspenden im Krankenhaus von Chake Chake einrichten konnte.
ZOP freut sich über jegliche Geld- und Sachspenden, die zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf Sansibar führen. Wenn Sie ZOP unterstützen wollen, kontaktieren Sie bitte Dr. Naufal direkt per email naufalkassim@yahoo.com. Sie können hier auch PDFs herunterladen, die die Arbeit von ZOP illustrieren, die wir regelmäßig aktualisieren werden: ZOP Mai Report, School Health Monitoring Project.
Medizinstudentin Julia aus Biberach war zusammen mit ihrer Kommilitonin Caro mit World Unite! für 3 Monate auf Sansibar zur Famulatur im staatlichen Krankenhaus Mnazi Mmoja. Auf StudiVZ hat sie ein Album mit jede Menge Bilder davon. Ihr müsst bei StudiVZ registriert sein, um die Bilder sehen zu können.
Hallo, ich bin Abdallah aus Wete/Pemba (der mit dem braunen Dress). Auf dem Foto sieht man auch meine Familie! Wir nehmen gerne Freiwillige von World Unite! in unsere Familie auf. Wir freuen uns darauf, uns mit Euch zu unterhalten und darüber zu reden, was in der Welt los ist. In unserem Haus leben meine Frau und ich zusammen mit unserer kleinen Tochter und meinem Bruder Mohammed, seiner Frau und deren zwei Kids.
Meine Frau und ich betreiben einen Lebensmittelladen in Wete Town. In meiner Freizeit unterhalte ich mich gerne mit Menschen auf der Straße in Wete und beschäftige mich auch mit Taubstummen. Dazu habe ich die Zeichensprache erlernt!
Wir freuen uns darauf, Freiwillige, die auf der grünen Insel Pemba tätig sind, bei uns aufzunehmen.
Lotta aus Hamburg war als Freiwillige im Kindergarten des SOS Kinderdorfs auf Sansibar. Auf ihrem Profil von StudiVZ gibt es sage und schreibe 145 Fotos aus ihrer Zeit in Sansibar und Tansania zu sehen. Um die Bilder sehen zu können, musst Du aber bei StudiVZ als User registriert sein. Danke Lotta für die vielen tollen Fotos!
Lotta schickte uns auch ein Foto von ihrer Gastfamilie in Stone Town und schrieb dazu ein paar Erklärungen.
„Auf dem Foto ist meine Familie zu sehen, die im Herzen von Stone Town ihr zu Hause hat. Ich habe mit ihnen zusammen in einem Haus gewohnt, hatte aber meine eigenes Zimmer mit Bad ein Stockwerk über ihrer Wohnung. Bei ihnen unten war ich aber jeder Zeit herzlich willkommen auf einen Tee oder gemütliches Beeinandersitzen… Während meiner Zeit dort wurde auf der Etage, auf der ich wohnte, ein zweites Zimmer mit eigenem Bad fertig gebaut, sodass man dort auch nun mit anderen Volunteers wohnen kann.
Auf dem Foto sitzt neben mir Ifraim, daneben Abdul, dann meine Gast-Oma, die aber nur zu Besuch war und eigentlich auf Pemba wohnt, neben ihr meine Gastmama Raya, die zu mir wirklich wie eine Mutter war und neben ihr steht ihre Cousine Selma. Vater Salum und zuckersüßes Baby Lukman sind leider nicht auf dem Foto(Baby Lukman ist das Baby auf meinem Arm auf dem Foto mit dem blauen Luftballon). Ich habe mich bei meiner Familie wirklich sehr wohl gefühlt, man hat sich um mich gekümmert, als ich krank war, mir Kisuaheli beigebracht, mich ganz in die Familie eingebunden und trotzdem wurde ich in meiner Freiheit oder Privatsphäre nie eingeschränkt. Außer irgendwelche Männer Nachts mit nach Hause zu nehmen war mir nichts verboten… ;o)“
Ab Juli bieten wir für unsere Freiwilligen und Praktikanten, die sich auf Sansibar aufhalten und neben ihrer Tätigkeit noch etwas Freizeit mitbringen auf vielfachen Wunsch ein ganz besonderes Schmankerl: Swahili Kochkurse! Die meisten Ausländer sind überwältigt von der Vielfalt exotischer Frucht-, Fisch- und Gemüsesorten, die es auf der Gewürzinsel auf dem Markt gibt, aber sie wissen nicht, wie sie daraus kulinarische Köstlichkeiten zaubern können. Abhilfe schaffen unsere wöchentlichen Koch-Sessions, die von einer echten sansibarischen Hausfrau geleitet werden. Auch ein Restaurant-Koch schaut gelegentlich vorbei und begleitet die Teilnehmer auf den Markt, wo er unter anderem erklärt, woran man den besten Fisch erkennt.
Die Küche Sansibars spiegelt die reichhaltige Geschichte der Insel wider: Jahrhunderte lang kamen die Seegelschiffe mit dem Monsun und verbanden Sansibar mit Arabien, Persien, Indien und dem afrikanischen Festland. Arabischer Kaffee, indische Curries, Masalas aus Goa und afrikanische Früchte- und Gemüsesorten wie Maniokwurzel, Cashewnuss, Avocado, Guave und Kokosnuss sind heute Alltagsbestandteile der sansibarischen Küche.
Unser Programmkoordinator auf Sansibar wird Euch bei Eurer Ankunft genaueres über die Kochkurse
erklären.