Posts filed under 'Freiwillige & Praktikanten im Einsatz'

Video für SOS Kinderdorf Sansibar

Unser Freiwilliger Marco hat einen wunderbaren, professionellen 3-Minuten-Videoclip für das SOS Kinderdorf auf Sansibar produziert. Die 17-jährige Moza erzählt darin Ihr Leben im Kinderdorf. Viel Vergnügen und danke an Marco!

Add comment 1. Dezember 2009

Eierprojekt, die Zweite

„Eierprojekte“ als ertragsbringendes Kleinunternehmertum für unterprivilegierte Menschen erfreuen sich in Tansania wachsender Beliebtheit.

Nachdem unser Teilnehmer Sebastian ein solches für ein Waisenhaus am Kilimanjaro gestartet hatte (siehe hier), verließen sich nun auch unsere Teilnehmer Veronika aus München und Jan aus Karlsruhe auf Sansibar auf dieses Erfolgsrezept. Eine vom Family Strengthening Programme (FSP) des SOS Kinderdorfs Sansibar unterstützte Frauengruppe bekam einen Hühnerstall sowie 700 Hühnerkücken und züchtet nun Hühner, um dadurch ein nachhaltiges Einkommen durch den Verkauf von Eiern und ausgewachsenen Hühnern zu erzielen.

Veronika und Jan waren auch maßgeblich an der Umsetzung einer Kanga-Manufaktur beteiligt, bei der die Frauen Stoffe bedrucken. Kangas sind Wickeltücher, die das Hauptkleidungsstück für die Landfrauen Sansibars sind. Die beiden haben einen interessanten Blog über ihre Projekte und das Family Strengthening Programm:  http://www.fsptansania.blogspot.com.

Add comment 23. November 2009

Praktikant startet nachhaltiges Eierprojekt

chickenproject

Von dem Kilimanjaro-Bergsteiger Josef B. aus Deutschland erhielt unser Praktikant Sebastian aus Bayern eine Geldspende – den Rest steuerte die ZARA Charity bei – und Sebastian entschloss sich als nachhaltige einkommenserzeugende Maßnahme für das Kinderheim „Kilimanjaro Orphanage“ 25 Legehennen zu kaufen sowie einen Stall zu bauen. Jede Henne legt nun ein Ei pro Tag, die täglich vom nahegelegenen Springlands Hotel gekauft werden. Der Stall hat Platz für bis zu 75 Hennen, die nun von den Einnahmen des Eierverkaufs zusätzlich in den nächsten Wochen erworben werden.

Wir danken Sebastian für diese gute Idee und deren Umsetzung!

2 comments 10. Juli 2009

Kinderfotos einer Prinzessin

Salme jung mit Eimerhelm Salme als Teenager

Wir wollen Euch diese kuriosen Photos nicht vorenthalten, die wir vom Stadtarchiv von Sansibar gekauft haben. Sie zeigen die junge Prinzessin Salme von Oman und Sansibar wohl so zwischen 1850 und 1860 in recht außergewöhlichen Outfits. Leider konnte uns der Mitarbeiter des Archivs nicht viel über die merkwürdige Kleidung sagen. Vielleicht kann das bald Kristin aus Leipzig machen, Studentin für Afrikanistik und Arabistik und unsere erste Praktikantin im Stadtarchiv von Sansibar. Sie wird dort in den nächsten Monaten an der Dokumentation von Exponaten und der Neugestaltung von Ausstellungsbereichen in den beiden historischen Museen von Sansibar mitarbeiten. Ein kleines bischen wie Indiana Jones.

In Kürze stellen wir die Tätigkeit beim Stadtarchiv auf unserer Website vor, sollten wir Euer Interesse bereits geweckt haben könnt Ihr Euch schon diesbezüglich melden.

Kristin wandte sich einfach an uns, mit der Frage, ob wir so eine Tätigkeit anbieten können. Viele Angebote auf unserer Website sind übrigens genau auf diese Weise auf Anfrage von Interessierten hin entstanden. Wenn ihr also nach einer Tätigkeit sucht, die (noch) nicht von uns in der von Euch gewünschten Form aufgeführt ist – bitte schreibt uns!

Prinzessin Salme ist übrigens auf Sansibar eine schillernde historische Figur. Wegen Schwangerschaft heiratete sie den deutschen Händler Heinrich Ruete und zog mit ihm nach Hamburg. Von nun an hieß sie Emily Ruete. Unglücklicherweise wurde Heinrich kurz darauf von einer Straßenbahn überfahren und Salme bzw. Emily musste in Deutschland Geld verdienen. Sie schrieb das Buch „Memoiren einer arabischen Prinzessin“, das in Deutschland ein richtiger Bestseller wurde und erstmals der westlichen Welt Einblicke in das Leben in einem arabischen Sultanspalast gab.  Mehr über Salme auf Wikipedia

Und wer sich viele alte Fotos von Sansibar anschauen will, dem empfehlen wir diese Website.

Add comment 4. Juni 2008

Medizinische Versorgung in ländlichen Gebieten

ZOP Hörtest-Raum in Chake Chake Pemba

Ärzte, Medizinstudierende sowie Freiwillige und Praktikanten aus dem pflegerischen Bereich, die über World Unite! in den nächsten Monaten nach Sansibar kommen, etwa in die Krankenhäuser Mnazi Mmoja und Al Rahma oder in die Kinderkrankenstation des SOS Kinderdorfs, können auch bei den interessanten Projekten von ZOP (Zanzibar Outreach Program) teilnehmen. Wir informieren Euch, wenn ZOP im Zeitraum Eures Einsatzes auf Sansibar eine fachlich zu Euch passende Aktivität durchführt.

ZOP ist eine gemeinnützige Organisation, die von Dr. Naufal, einem HNO-Spezialisten des Mnazi Mmoja Krankenhauses geleitet wird. Diese führt medizinische Screenings und Behandlungen in ländlichen Gebieten auf Sansibar und Pemba Island durch. Im April veranstaltete ZOP beispielsweise Hörtests in Dörfern wie Jambiani auf Sansibar und Chake Chake auf Pemba und behandelte Patienten mit Schwerhörigkeit. Auch alte Hörgeräte wurden repariert und Patienten zur Verfügung gestellt.  Sara, Schwesternhelferinnenauszubildende aus Langen war im April die erste Deutsche, die ZOP dabei auf die Insel Pemba begleitete. Das Foto zeigt den Hörtestraum, den ZOP durch Geld- und Sachspenden im Krankenhaus von Chake Chake einrichten konnte.

ZOP freut sich über jegliche Geld- und Sachspenden, die zur Verbesserung der medizinischen Versorgung auf Sansibar führen. Wenn Sie ZOP unterstützen wollen, kontaktieren Sie bitte Dr. Naufal direkt per email naufalkassim@yahoo.com. Sie können hier auch PDFs herunterladen, die die Arbeit von ZOP illustrieren, die wir regelmäßig aktualisieren werden: ZOP Mai Report, School Health Monitoring Project.

Add comment 22. Mai 2008

Julias Fotos auf StudiVZ – Famulatur auf Sansibar

Mnazi Mmoja Hospital Krankenhaus Sansibar Famulatur

Medizinstudentin Julia aus Biberach war zusammen mit ihrer Kommilitonin Caro mit World Unite! für 3 Monate auf Sansibar zur Famulatur im staatlichen Krankenhaus Mnazi Mmoja. Auf StudiVZ hat sie ein Album mit jede Menge Bilder davon. Ihr müsst bei StudiVZ registriert sein, um die Bilder sehen zu können.

http://www.studivz.net/PhotoAlbums/Album/34ccd5d04cfd926b

Add comment 13. Mai 2008

Als Kindergärtnerin in Sansibar

Lotta im Kindergarten von SOS

Lotta aus Hamburg war als Freiwillige im Kindergarten des SOS Kinderdorfs auf Sansibar. Auf ihrem Profil von StudiVZ gibt es sage und schreibe 145 Fotos aus ihrer Zeit in Sansibar und Tansania zu sehen. Um die Bilder sehen zu können, musst Du aber bei StudiVZ als User registriert sein. Danke Lotta für die vielen tollen Fotos!

http://www.studivz.net/PhotoAlbums/Album/c445790d741e2823

Lotta schickte uns auch ein Foto von ihrer Gastfamilie in Stone Town und schrieb dazu ein paar Erklärungen.

Familie in Stone Town Sansibar

„Auf dem Foto ist meine Familie zu sehen, die im Herzen von Stone Town ihr zu Hause hat. Ich habe mit ihnen zusammen in einem Haus gewohnt, hatte aber meine eigenes Zimmer mit Bad ein Stockwerk über ihrer Wohnung. Bei ihnen unten war ich aber jeder Zeit herzlich willkommen auf einen Tee oder gemütliches Beeinandersitzen… Während meiner Zeit dort wurde auf der Etage, auf der ich wohnte, ein zweites Zimmer mit eigenem Bad fertig gebaut, sodass man dort auch nun mit anderen Volunteers wohnen kann.

Auf dem Foto sitzt neben mir Ifraim, daneben Abdul, dann meine Gast-Oma, die aber nur zu Besuch war und eigentlich auf Pemba wohnt, neben ihr meine Gastmama Raya, die zu mir wirklich wie eine Mutter war und neben ihr steht ihre Cousine Selma. Vater Salum und zuckersüßes Baby Lukman sind leider nicht auf dem Foto (Baby Lukman ist das Baby auf meinem Arm auf dem Foto mit dem blauen Luftballon). Ich habe mich bei meiner Familie wirklich sehr wohl gefühlt, man hat sich um mich gekümmert, als ich krank war, mir Kisuaheli beigebracht, mich ganz in die Familie eingebunden und trotzdem wurde ich in meiner Freiheit oder Privatsphäre nie eingeschränkt. Außer irgendwelche Männer Nachts mit nach Hause zu nehmen war mir nichts verboten… ;o)“

1 comment 5. Mai 2008

Msamaria Kids brauchen Unterstützung

Freiwillige bei Msamaria 

Marco, Bettina und Juliane waren die „historischen ersten Freiwilligen“, die 2007 beim Msamaria Heim für Straßen- und Waisenkinder in Moshi/Kilimanjaro tätig waren. Leiter Folkward Mapunda dankte den dreien für die Hilfe in seiner Einrichtung, die er erst im Frühling 2007 als Unterkunft für Straßenkinder aus Moshi und Arusha startete. Mr. Mapunda und World Unite! verbindet eine enge Freundschaft und wir wollen Mapunda gerne darin unterstützen, hier im Blog auf die Belange von Msamaria aufmerksam zu machen, um möglicherweise Spender und Gönner zu finden.

Vor einem Jahr mietete Mr. Mapunda ein Haus in Msaranga, in dem 25 Kinder Unterkunft finden konnten. Neben den Schlafräumen war im Haus jedoch kaum Platz für irgend etwas anderes. Es gab keine Küche, also musste im Garten gekocht werden; der Schulunterricht fand ebenso im Garten statt und auch in den Schlafräumen.

Am 26. März 2008 konnte Msamaria endlich umziehen in ein größeres Gebäude in Rau, das schon vorher als Waisenhaus für eine andere Organisation benutzt wurde. Hier gibt es einen großen Schlafsaal, einen Schulraum, eine Küche und einen Spielplatz. Das Gebäude befindet sich jedoch in einem heruntergekommenen Zustand und muss renoviert werden. Die tragenden Wände müssen aus Sicherheitsgründen überarbeitet werden, es gibt momentan keine Betten, so dass die Kinder auf Matratzen auf dem Boden schlafen und auch das Klassenzimmer hat keinerlei Schulmöbel. Nach einem schweren Regenfall war der Wasserabfluss des Hauses von Geröll blockiert, sodass die Kinder und Mitarbeiter diesen reinigen mussten. Dabei wurden die Kleider vieler Kinder so verschmutzt und abgenutzt, dass sie kaum noch zu tragen sind.

Jegliche Geld- und Sachspenden, die die Situation bei Msamaria verbessern können, werden gerne angenommen. Wer helfen will und kann, meldet sich bei uns info@world-unite.de für weitere Informationen. 

Clearing the ground
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Schooling
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Playground

Add comment 30. März 2008

Dorfbrunnen statt Hotelpool

In der Dezemberausgabe der Zeitschrift „Help the World Now! Das Charity Magazin“ erschien ein schöner Artikel über World Unite! mit dem Titel: „Dorfbrunnen statt Hotelpool“. Es geht darum, dass man auch in seinem Urlaub etwas Sinnvolles in Entwicklungsländern tun kann anstatt sich nur träge am Pool zu wälzen. Hauptsächlich portraitiert wird Lehramtsstudentin Sabine aus Rostock, die für einen Monat in einer islamischen Schule auf der Insel Pemba Englisch unterrichtete. Ihr könnt den Artikel hier lesen.  

Sabine, die ihre Tätigkeit als sehr persönlich bereichernd empfand schicke uns auch ein paar Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Als so ziemlich die einzige Weiße in der Kleinstadt Wete auf Pemba – und auch ohne aus diesem Grund negative Erfahrungen gemacht haben zu müssen (außer dass ihr so ziemlich alle Kinder, wenn sie mit ihrem Fahrrad durch Wete fuhr hinterher rannten und „Mzungu“ - „Weiße“ hinterher riefen) - bekam Sabine einen persönlichen Einblick, wie es ist, „anders“ zu sein als alle andern. Sie hat sich vorgenommen, diese Erfahrung beim Unterrichten im von Fremdenfeindlichkeit geplagten Rostock weiter zu vermitteln.

Sabine in Pemba

Hier gibt’s mehr über die Zeitschrift Help the World Now! 

Add comment 27. Dezember 2007


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