Abdallahs Familie stellt sich vor

Hallo, ich bin Abdallah aus Wete/Pemba (der mit dem braunen Dress). Auf dem Foto sieht man auch meine Familie! Wir nehmen gerne Freiwillige von World Unite! in unsere Familie auf. Wir freuen uns darauf, uns mit Euch zu unterhalten und darüber zu reden, was in der Welt los ist. In unserem Haus leben meine Frau und ich zusammen mit unserer kleinen Tochter und meinem Bruder Mohammed, seiner Frau und deren zwei Kids.
Meine Frau und ich betreiben einen Lebensmittelladen in Wete Town. In meiner Freizeit unterhalte ich mich gerne mit Menschen auf der Straße in Wete und beschäftige mich auch mit Taubstummen. Dazu habe ich die Zeichensprache erlernt!
Wir freuen uns darauf, Freiwillige, die auf der grünen Insel Pemba tätig sind, bei uns aufzunehmen.
1 comment 13. Mai 2008
Hajj’s Familie stellt sich vor

Hallo! Wir sind vier Geschwister aus Wete Town, Pemba/Tansania. In unserer Familie beherbergen wir gerne Freiwillige von World Unite!, die nach Pemba kommen und dort etwa in der Schule unterrichten oder beim Küstenschutzprojekt “Misali Island Conservation” mitarbeiten, denn beides ist nicht weit weg von unserem Haus. Wir leihen den Freiwilligen ein Fahrrad, damit sie sich bewegen können! Es macht uns großen Spaß, Euch unsere Insel und Kultur näherzubringen und auch etwas von Euch zu lernen.
Links sieht man meine Schwester Gheda, sie wird im Juli 2008 heiraten und dann von zuhause ausziehen, daneben unseren kleiner Bruder Ahmada, er will bald anfangen Computer zu studieren. Hasina sitzt rechts davon und schließlich ich (Hajj mit der weißen Kappe). Wir haben eigentlich zwei Häuser, die gleich nebeneinander sind. Mama, Dad und Gheda wohnen in dem einen Haus, und die anderen in dem anderen Haus. Unsere Eltern sind nicht auf dem Foto. Wir essen aber immer alle zusammen und treffen uns täglich. Auch unsere zwei älteren Schwestern, die beide nicht mehr zuhause leben, kommen öfters mit ihren kleinen Kindern vorbei.
Unsere Mama hat einene Kiosk in Wete und verkauft dort Lebensmittel und Waschpulver, sie arbeitet auch auf dem Feld. Unser Vater ist 57, er ist Politiker und Geschäftsmann.
Add comment 3. April 2008
Tanz den Tanzania
Bongo Flava heißt die Tanzmusik, die in Tansania in den Clubs gespielt wird. Dabei handelt es sich um HipHop/R’n'B/Dancehall auf Swahili. In den Clubs wie dem “Bawani Hotel Zanzibar” herrscht ein ganz eigene Atmosphäre, auf die viele unserer Freiwillige am Wochenende abfahren. Auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) traf Chris von World Unite! Clemens, der den Musik-Blog “Funkydrummer.de” betreibt. Dabei entstand ein Interview über Bongo Flaver und Chris hat sich auch die Mühe gemacht, eine aktuelle Bongo Flava Playlist zusammenzustellen inklusive der Links zu den Videoclips auf Youtube. Hier könnt ihr alles lesen!
Add comment 30. März 2008
Msamaria Kids brauchen Unterstützung
Marco, Bettina und Juliane waren die “historischen ersten Freiwilligen”, die 2007 beim Msamaria Heim für Straßen- und Waisenkinder in Moshi/Kilimanjaro tätig waren. Leiter Folkward Mapunda dankte den dreien für die Hilfe in seiner Einrichtung, die er erst im Frühling 2007 als Unterkunft für Straßenkinder aus Moshi und Arusha startete. Mr. Mapunda und World Unite! verbindet eine enge Freundschaft und wir wollen Mapunda gerne darin unterstützen, hier im Blog auf die Belange von Msamaria aufmerksam zu machen, um möglicherweise Spender und Gönner zu finden.
Vor einem Jahr mietete Mr. Mapunda ein Haus in Msaranga, in dem 25 Kinder Unterkunft finden konnten. Neben den Schlafräumen war im Haus jedoch kaum Platz für irgend etwas anderes. Es gab keine Küche, also musste im Garten gekocht werden; der Schulunterricht fand ebenso im Garten statt und auch in den Schlafräumen.
Am 26. März 2008 konnte Msamaria endlich umziehen in ein größeres Gebäude in Rau, das schon vorher als Waisenhaus für eine andere Organisation benutzt wurde. Hier gibt es einen großen Schlafsaal, einen Schulraum, eine Küche und einen Spielplatz. Das Gebäude befindet sich jedoch in einem heruntergekommenen Zustand und muss renoviert werden. Die tragenden Wände müssen aus Sicherheitsgründen überarbeitet werden, es gibt momentan keine Betten, so dass die Kinder auf Matratzen auf dem Boden schlafen und auch das Klassenzimmer hat keinerlei Schulmöbel. Nach einem schweren Regenfall war der Wasserabfluss des Hauses von Geröll blockiert, sodass die Kinder und Mitarbeiter diesen reinigen mussten. Dabei wurden die Kleider vieler Kinder so verschmutzt und abgenutzt, dass sie kaum noch zu tragen sind.
Jegliche Geld- und Sachspenden, die die Situation bei Msamaria verbessern können, werden gerne angenommen. Wer helfen will und kann, meldet sich bei uns info@world-unite.de für weitere Informationen.

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Add comment 30. März 2008
Dorfbrunnen statt Hotelpool
In der Dezemberausgabe der Zeitschrift “Help the World Now! Das Charity Magazin” erschien ein schöner Artikel über World Unite! mit dem Titel: “Dorfbrunnen statt Hotelpool”. Es geht darum, dass man auch in seinem Urlaub etwas Sinnvolles in Entwicklungsländern tun kann anstatt sich nur träge am Pool zu wälzen. Hauptsächlich portraitiert wird Lehramtsstudentin Sabine aus Rostock, die für einen Monat in einer islamischen Schule auf der Insel Pemba Englisch unterrichtete. Ihr könnt den Artikel hier lesen.
Sabine, die ihre Tätigkeit als sehr persönlich bereichernd empfand schicke uns auch ein paar Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Als so ziemlich die einzige Weiße in der Kleinstadt Wete auf Pemba - und auch ohne aus diesem Grund negative Erfahrungen gemacht haben zu müssen (außer dass ihr so ziemlich alle Kinder, wenn sie mit ihrem Fahrrad durch Wete fuhr hinterher rannten und “Mzungu” - “Weiße” hinterher riefen) - bekam Sabine einen persönlichen Einblick, wie es ist, “anders” zu sein als alle andern. Sie hat sich vorgenommen, diese Erfahrung beim Unterrichten im von Fremdenfeindlichkeit geplagten Rostock weiter zu vermitteln.

Hier gibt’s mehr über die Zeitschrift Help the World Now!
Add comment 27. Dezember 2007


