Abdallahs Familie stellt sich vor

Abdallas Familie in Wete, Pemba

Hallo, ich bin Abdallah aus Wete/Pemba (der mit dem braunen Dress). Auf dem Foto sieht man auch meine Familie! Wir nehmen gerne Freiwillige von World Unite! in unsere Familie auf. Wir freuen uns darauf, uns mit Euch zu unterhalten und darüber zu reden, was in der Welt los ist. In unserem Haus leben meine Frau und ich zusammen mit unserer kleinen Tochter und meinem Bruder Mohammed, seiner Frau und deren zwei Kids.

Meine Frau und ich betreiben einen Lebensmittelladen in Wete Town. In meiner Freizeit unterhalte ich  mich gerne mit Menschen auf der Straße in Wete und beschäftige mich auch mit Taubstummen. Dazu habe ich die Zeichensprache erlernt!

Wir freuen uns darauf, Freiwillige, die auf der grünen Insel Pemba tätig sind, bei uns aufzunehmen.

Als Kindergärtnerin in Sansibar

Lotta im Kindergarten von SOS

Lotta aus Hamburg war als Freiwillige im Kindergarten des SOS Kinderdorfs auf Sansibar. Auf ihrem Profil von StudiVZ gibt es sage und schreibe 145 Fotos aus ihrer Zeit in Sansibar und Tansania zu sehen. Um die Bilder sehen zu können, musst Du aber bei StudiVZ als User registriert sein. Danke Lotta für die vielen tollen Fotos!

http://www.studivz.net/PhotoAlbums/Album/c445790d741e2823

Lotta schickte uns auch ein Foto von ihrer Gastfamilie in Stone Town und schrieb dazu ein paar Erklärungen.

Familie in Stone Town Sansibar

“Auf dem Foto ist meine Familie zu sehen, die im Herzen von Stone Town ihr zu Hause hat. Ich habe mit ihnen zusammen in einem Haus gewohnt, hatte aber meine eigenes Zimmer mit Bad ein Stockwerk über ihrer Wohnung. Bei ihnen unten war ich aber jeder Zeit herzlich willkommen auf einen Tee oder gemütliches Beeinandersitzen… Während meiner Zeit dort wurde auf der Etage, auf der ich wohnte, ein zweites Zimmer mit eigenem Bad fertig gebaut, sodass man dort auch nun mit anderen Volunteers wohnen kann.

Auf dem Foto sitzt neben mir Ifraim, daneben Abdul, dann meine Gast-Oma, die aber nur zu Besuch war und eigentlich auf Pemba wohnt, neben ihr meine Gastmama Raya, die zu mir wirklich wie eine Mutter war und neben ihr steht ihre Cousine Selma. Vater Salum und zuckersüßes Baby Lukman sind leider nicht auf dem Foto (Baby Lukman ist das Baby auf meinem Arm auf dem Foto mit dem blauen Luftballon). Ich habe mich bei meiner Familie wirklich sehr wohl gefühlt, man hat sich um mich gekümmert, als ich krank war, mir Kisuaheli beigebracht, mich ganz in die Familie eingebunden und trotzdem wurde ich in meiner Freiheit oder Privatsphäre nie eingeschränkt. Außer irgendwelche Männer Nachts mit nach Hause zu nehmen war mir nichts verboten… ;o)”

Chakula Kizuri – Swahili kochen auf Sansibar!

Swahili Kochkurse auf Sansibar

Ab Juli bieten wir für unsere Freiwilligen und Praktikanten, die sich auf Sansibar aufhalten und neben ihrer Tätigkeit noch etwas Freizeit mitbringen auf vielfachen Wunsch ein ganz besonderes Schmankerl: Swahili Kochkurse! Die meisten Ausländer sind überwältigt von der Vielfalt exotischer Frucht-, Fisch- und Gemüsesorten, die es auf der Gewürzinsel auf dem Markt gibt, aber sie wissen nicht, wie sie daraus kulinarische Köstlichkeiten zaubern können. Abhilfe schaffen unsere wöchentlichen Koch-Sessions, die von einer echten sansibarischen Hausfrau geleitet werden. Auch ein Restaurant-Koch schaut gelegentlich vorbei und begleitet die Teilnehmer auf den Markt, wo er unter anderem erklärt, woran man den besten Fisch erkennt.

Die Küche Sansibars spiegelt die reichhaltige Geschichte der Insel wider: Jahrhunderte lang kamen die Seegelschiffe mit dem Monsun und verbanden Sansibar mit Arabien, Persien, Indien und dem afrikanischen Festland. Arabischer Kaffee, indische Curries, Masalas aus Goa und afrikanische Früchte- und Gemüsesorten wie Maniokwurzel, Cashewnuss, Avocado, Guave und Kokosnuss sind heute Alltagsbestandteile der sansibarischen Küche.

Unser Programmkoordinator auf Sansibar wird Euch bei Eurer Ankunft genaueres über die Kochkurse
erklären.

Update 26.5.2011: Hier könnt Ihr unseren Flyer zu den Kochkursen in Sansibar ansehen.

Hajj’s Familie stellt sich vor

Family Hajj from Pemba, Tanzania

Hallo! Wir sind vier Geschwister aus Wete Town, Pemba/Tansania. In unserer Familie beherbergen wir gerne Freiwillige von World Unite!, die nach Pemba kommen und dort etwa in der Schule unterrichten oder beim Küstenschutzprojekt “Misali Island Conservation” mitarbeiten, denn beides ist nicht weit weg von unserem Haus. Wir leihen den Freiwilligen ein Fahrrad, damit sie sich bewegen können! Es macht uns großen Spaß, Euch unsere Insel und Kultur näherzubringen und auch etwas von Euch zu lernen.

Links sieht man meine Schwester Gheda, sie wird im Juli 2008 heiraten und dann von zuhause ausziehen, daneben unseren kleiner Bruder Ahmada, er will bald anfangen Computer zu studieren. Hasina sitzt rechts davon und schließlich ich (Hajj mit der weißen Kappe). Wir haben eigentlich zwei Häuser, die gleich nebeneinander sind. Mama, Dad und Gheda wohnen in dem einen Haus, und die anderen in dem anderen Haus. Unsere Eltern sind  nicht auf dem Foto. Wir essen aber immer alle zusammen und treffen uns täglich. Auch unsere zwei älteren Schwestern, die beide nicht mehr zuhause leben, kommen öfters mit ihren kleinen Kindern vorbei.

Unsere Mama hat einene Kiosk in Wete und verkauft dort Lebensmittel und Waschpulver, sie arbeitet auch auf dem Feld. Unser Vater ist 57, er ist Politiker und Geschäftsmann.

Tanz den Tanzania

Bongo Flava heißt die Tanzmusik, die in Tansania in den Clubs gespielt wird. Dabei handelt es sich um HipHop/R’n’B/Dancehall auf Swahili. In den Clubs wie dem “Bawani Hotel Zanzibar” herrscht ein ganz eigene Atmosphäre, auf die viele unserer Freiwillige am Wochenende abfahren. Auf der diesjährigen Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) traf Chris von World Unite! Clemens, der den Musik-Blog “Funkydrummer.de” betreibt. Dabei entstand ein Interview über Bongo Flaver und Chris hat sich auch die Mühe gemacht, eine aktuelle Bongo Flava Playlist zusammenzustellen inklusive der Links zu den Videoclips auf Youtube. Hier könnt ihr alles lesen!

Dorfbrunnen statt Hotelpool

In der Dezemberausgabe der Zeitschrift “Help the World Now! Das Charity Magazin” erschien ein schöner Artikel über World Unite! mit dem Titel: “Dorfbrunnen statt Hotelpool”. Es geht darum, dass man auch in seinem Urlaub etwas Sinnvolles in Entwicklungsländern tun kann anstatt sich nur träge am Pool zu wälzen. Hauptsächlich portraitiert wird Lehramtsstudentin Sabine aus Rostock, die für einen Monat in einer islamischen Schule auf der Insel Pemba Englisch unterrichtete. Ihr könnt den Artikel hier lesen.  

Sabine, die ihre Tätigkeit als sehr persönlich bereichernd empfand schicke uns auch ein paar Bilder, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Als so ziemlich die einzige Weiße in der Kleinstadt Wete auf Pemba – und auch ohne aus diesem Grund negative Erfahrungen gemacht haben zu müssen (außer dass ihr so ziemlich alle Kinder, wenn sie mit ihrem Fahrrad durch Wete fuhr hinterher rannten und “Mzungu” – “Weiße” hinterher riefen) – bekam Sabine einen persönlichen Einblick, wie es ist, “anders” zu sein als alle andern. Sie hat sich vorgenommen, diese Erfahrung beim Unterrichten im von Fremdenfeindlichkeit geplagten Rostock weiter zu vermitteln.

Sabine in Pemba

Hier gibt’s mehr über die Zeitschrift Help the World Now!